Ein modernes Heizsystem ist nur so gut wie seine Verteilung. Viele Hausbesitzer investieren in eine hochmoderne Wärmepumpe, wundern sich jedoch über kalte Räume, störende Fließgeräusche oder explodierende Stromkosten. Die Ursache ist fast immer ein fehlender oder fehlerhafter hydraulischer Abgleich.
Als Experten der BMH Contracting GmbH sorgen wir dafür, dass jeder Heizkörper in Ihrem Gebäude exakt die Menge an Wärme erhält, die er benötigt – unabhängig davon, ob Sie ein modernes Zweirohrsystem oder eine technisch anspruchsvolle Einrohrheizung besitzen.
Was ist ein hydraulischer Abgleich eigentlich?
In einem nicht abgeglichenen System nimmt das Heizwasser immer den Weg des geringsten Widerstands. Das bedeutet: Heizkörper, die nah an der Umwälzpumpe liegen, werden überversorgt und glühend heiß, während entfernte Räume (z. B. im Dachgeschoss) kaum warm werden.
Beim hydraulischen Abgleich wird das gesamte Rohrsystem so einreguliert, dass alle Widerstände im Netz ausgeglichen sind. Dies geschieht durch die präzise Einstellung der voreinstellbaren Thermostatventile oder durch den Einsatz spezieller Strangregulierventile.
Unser Spezialgebiet: Der hydraulische Abgleich bei Einrohrsystemen
Einrohrheizungen gelten oft als „Problemkinder“ der Heizungstechnik. Viele Fachbetriebe und Energieberater behaupten fälschlicherweise, ein hydraulischer Abgleich sei hier nicht möglich oder nicht sinnvoll. Wir von der BMH Contracting GmbH sehen das anders.
Gerade bei Einrohrsystemen, die in den 70er und 80er Jahren weit verbreitet waren, ist die Optimierung entscheidend für den Betrieb einer Wärmepumpe. Da das Wasser in einem Ring von Heizkörper zu Heizkörper fließt, kühlt es stetig ab. Ohne professionelle Einregulierung führt dies zu einer massiven Ineffizienz.
Wie wir Einrohrsysteme optimieren:
- Spezial-Armaturen: Wir setzen auf hochmoderne, automatische Durchflussregler und thermostatische Umleitventile, die den Volumenstrom im Ring konstant halten.
- Analyse der Ringstruktur: Wir berechnen die Abkühlung des Wassers über die gesamte Ringlänge, um die Heizflächen am Ende des Kreislaufs korrekt anzusteuern.
- Wärmepumpen-Ready: Durch unsere Optimierung senken wir die benötigte Vorlauftemperatur Ihres Einrohrsystems so weit ab, dass ein wirtschaftlicher Betrieb einer Wärmepumpe in den meisten Fällen erst möglich wird.
Warum Sie nicht auf den Abgleich verzichten sollten
Ein fehlender hydraulischer Abgleich ist nicht nur ein Komfortproblem, sondern ein massiver Kostentreiber.
Die Vorteile eines optimierten Systems:
- Bis zu 15 % Heizkostenersparnis: Durch die Senkung der Vorlauftemperatur und die optimale Pumpeneinstellung sinkt der Energieverbrauch sofort.
- Geräuschminimierung: Das lästige Rauschen oder Pfeifen in den Leitungen, verursacht durch zu hohe Strömungsgeschwindigkeiten, verschwindet.
- Maximaler Komfort: Alle Räume werden gleichmäßig und in der gewünschten Geschwindigkeit warm.
- Längere Lebensdauer: Die Umwälzpumpe muss nicht mehr gegen unnötige Widerstände anarbeiten, was den Verschleiß minimiert.
Verfahren A vs. Verfahren B: Was Sie für die Förderung wissen müssen
Um staatliche Förderungen der BAFA oder KfW (BEG-Förderung) zu erhalten, ist der hydraulische Abgleich zwingend vorgeschrieben. Hierbei wird zwischen zwei Qualitätsstufen unterschieden:
- Verfahren A: Eine grobe Schätzung der Heizflächen und Einstellwerte. Dieses Verfahren wird oft nicht mehr für hohe Förderquoten anerkannt.
- Verfahren B (Unser Standard): Dies ist die Premium-Variante. Basis ist hier die raumweise Heizlastberechnung nach DIN 12831. Nur bei Verfahren B werden die Einstellwerte präzise für jeden Heizkörper berechnet. Wir führen für Sie grundsätzlich das Verfahren B durch, um Ihnen die maximale Förderung zu sichern.
Der Synergie-Effekt mit der Heizlastberechnung
Der hydraulische Abgleich kann nur so präzise sein wie die Daten, auf denen er basiert. Deshalb nutzen wir die Ergebnisse unserer raumweisen Heizlastberechnung, um die exakten Massenströme zu ermitteln.
Besonders beim Umstieg auf eine Wärmepumpe prüfen wir im Zuge des Abgleichs, ob Ihre Heizkörper die nötige Größe haben. Sollte ein Heizkörper „zu klein“ sein, identifizieren wir diesen präzise, sodass Sie nur dort investieren, wo es wirklich nötig ist.
Ablauf der Optimierung durch die BMH Contracting GmbH
1. Bestandsaufnahme: Wir erfassen die vorhandenen Ventile, die Rohrdimensionen und die Pumpentechnik in Ihrem Gebäude.
2. Berechnung: Basierend auf der Heizlast ermitteln wir die Einstellwerte für jedes einzelne Ventil und die optimale Kennlinie der Heizungspumpe.
3. Dokumentation: Sie erhalten von uns ein detailliertes Einstellungsprotokoll. Dieses Dokument dient Ihnen als Nachweis für das Fachunternehmen, das die physische Einstellung vornimmt, sowie als Beleg für die Förderstelle.
4. Förderbestätigung: Wir erstellen die notwendigen Bestätigungen nach Durchführung des Abgleichs (VdZ-Formular).
Warum BMH Contracting GmbH Ihr Experte für die Systemoptimierung ist
Wir betrachten das Heizsystem als Ganzes. Während viele Betriebe nur die „Hardware“ sehen, verstehen wir die physikalischen Zusammenhänge der Hydraulik.
- Herstellerunabhängig: Wir berechnen neutral und objektiv.
- Erfahrung im Bestand: Unsere Stärke ist die Optimierung alter Bestandsanlagen und komplexer Einrohrsysteme.
- Rechtssicherheit: Unsere Protokolle entsprechen den strengen Anforderungen der KfW und BAFA.
Häufig gestellte Fragen zum Hydraulischen Abgleich (FAQ)
1. Kann man bei einer Einrohrheizung wirklich einen Abgleich machen?
Ja, absolut. Es erfordert jedoch deutlich mehr Fachwissen als ein Zweirohrsystem. Durch den Einsatz von Strangregulierventilen und die Anpassung der Ringvolumenströme lässt sich auch eine Einrohrheizung hocheffizient einstellen. Die BMH Contracting GmbH ist auf genau diese komplexen Fälle spezialisiert.
2. Wie lange dauert ein hydraulischer Abgleich?
Die rechnerische Vorbereitung (Datenerfassung und Berechnung) dauert je nach Gebäudegröße meist nur wenige Tage. Die physische Umsetzung am Heizkörper durch den Installateur ist oft innerhalb eines Tages erledigt.
3. Lohnt sich der Abgleich auch bei einer alten Gasheizung?
Definitiv. Auch wenn Sie noch keine Wärmepumpe planen, sparen Sie durch den Abgleich sofort 7 % bis 15 % Ihrer Energiekosten. Die Investition amortisiert sich meist innerhalb weniger Heizperioden allein durch die Brennstoffersparnis.
4. Was ist, wenn meine Ventile nicht voreinstellbar sind?
In diesem Fall müssen die Ventilunterteile getauscht werden. Wir identifizieren diese Ventile im Rahmen unserer Analyse, sodass Ihr Heizungsbauer gezielt den Austausch vornehmen kann. Dies ist oft die beste Gelegenheit, das System „Wärmepumpen-ready“ zu machen.
5. Wird der hydraulische Abgleich staatlich gefördert?
Ja, im Rahmen der Heizungsoptimierung oder beim Heizungstausch werden die Kosten für die Planung und Durchführung des hydraulischen Abgleichs mit attraktiven Zuschüssen gefördert. Wir unterstützen Sie bei der korrekten Beantragung dieser Mittel.
Ansprechpartner
Geschäftsführung
Christian Kern
Kommen Sie gerne jederzeit persönlich auf mich zu!
0175 6911317
Technische Leitung
Patrick Fries
Gerne unterstütze ich Sie in allen Belangen der Wärme und Energieversorgung!
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