Die Wärmepumpe ist das Herzstück der modernen Heizungstechnologie und der Schlüssel zum klimaneutralen Wohnen. Doch die Unsicherheit bei vielen Hausbesitzern ist groß: „Funktioniert eine Wärmepumpe auch in meinem Altbau?“, „Reichen meine vorhandenen Heizkörper aus?“ oder „Wird es im Winter wirklich warm, ohne dass die Stromrechnung explodiert?“. Ein unüberlegter Einbau ohne vorherige Analyse kann teuer werden.
Die Experten der BMH Contracting GmbH bieten Ihnen einen unabhängigen und wissenschaftlich fundierten Wärmepumpencheck. Wir prüfen die „Wärmepumpen-Readiness“ Ihrer Immobilie und geben Ihnen eine klare Entscheidungsgrundlage, bevor Sie hohe Investitionen tätigen.
Warum ein Wärmepumpencheck vor der Installation essenziell ist
Eine Wärmepumpe arbeitet nach einem völlig anderen Prinzip als eine Gas- oder Ölheizung. Während fossile Brenner hohe Vorlauftemperaturen (z. B. 70 °C) problemlos bereitstellen, arbeitet eine Wärmepumpe dann am effizientesten, wenn die Systemtemperaturen so niedrig wie möglich bleiben (ideal unter 55 °C).
Ohne einen professionellen Check riskieren Sie:
- Hohe Betriebskosten: Wenn die Wärmepumpe permanent mit zu hohen Temperaturen arbeiten muss, sinkt die Jahresarbeitszahl (JAZ) und der Stromverbrauch steigt drastisch.
- Mangelnder Komfort: Ist die Hydraulik nicht auf den hohen Volumenstrom einer Wärmepumpe ausgelegt, werden einzelne Räume nicht ausreichend warm.
- Fehlbesetzung der Technik: Nicht jede Wärmepumpe passt zu jedem Haus. Wir ermitteln, ob eine Luft-Wasser-Wärmepumpe, eine Erdwärmepumpe oder eine Hybridlösung für Ihr Objekt in Süddeutschland am sinnvollsten ist.
Die drei Säulen unseres Wärmepumpenchecks
Wir gehen strukturiert vor, um das energetische Zusammenspiel Ihres Gebäudes zu verstehen.
1. Analyse der Gebäudehülle
Wir bewerten den energetischen Zustand Ihrer Wände, Fenster und des Dachs. Anhand dieser Daten lässt sich abschätzen, wie hoch die Wärmeverluste sind. Oft reichen schon kleine, kostengünstige Maßnahmen (z. B. Kellerdeckendämmung), um die nötige Vorlauftemperatur für eine Wärmepumpe signifikant zu senken.
2. Check der Heizflächen (Heizkörper-Analyse)
Dies ist der kritischste Punkt im Bestand. Wir prüfen raumweise, ob Ihre vorhandenen Heizkörper groß genug sind, um die Heizlast bei niedrigen Temperaturen zu decken.
- Das Ergebnis: Sie erhalten eine Liste der Räume, in denen die Heizkörper ausreichen und – falls nötig – eine gezielte Empfehlung für den Austausch einzelner Heizkörper gegen leistungsstärkere Niedertemperatur-Modelle oder Wärmepumpenheizkörper.
3. Prüfung der Hydraulik und des Rohrnetzes
Wärmepumpen benötigen einen deutlich höheren Wasserdurchfluss als alte Kessel. Wir prüfen, ob Ihre Rohrleitungen (insbesondere bei Einrohrsystemen) für diese Wassermengen ausgelegt sind oder ob technische Anpassungen am Verteilersystem notwendig sind.
Wärmepumpen-Simulation: Fakten statt Bauchgefühl
Als Ingenieurbüro verlassen wir uns nicht auf Schätzungen. Die BMH Contracting GmbH nutzt moderne Simulationssoftware, um die zu erwartende Jahresarbeitszahl (JAZ) für Ihr Gebäude zu berechnen. Wir sagen Ihnen schwarz auf weiß, wie viel Strom Ihre zukünftige Wärmepumpe voraussichtlich verbrauchen wird und ab wann sich der Umstieg finanziell amortisiert.
Dieser Check ist herstellerunabhängig. Unser Ziel ist nicht der Verkauf eines Geräts, sondern eine neutrale Beratung, die Sie vor teuren Fehlplanungen schützt.
Ablauf: So führen wir den Wärmepumpencheck durch
1. Datenerfassung vor Ort: Wir nehmen die Maße der Heizflächen auf, prüfen den Dämmstandard und begutachten den aktuellen Heizungsraum.
2. Berechnung der Heizlast: Auf Basis der raumweisen Heizlast (DIN 12831) ermitteln wir die benötigte Leistung der Wärmepumpe.
3. Vorlauftemperatur-Test: Wir simulieren (oder testen im Winterbetrieb), ob Ihr Haus mit einer Vorlauftemperatur von 50 °C bis 55 °C warm wird.
4. Ergebnisbericht: Sie erhalten ein Protokoll mit einer klaren Empfehlung: „Ready“, „Bedingt Ready (mit Maßnahmen)“ oder „Nicht wirtschaftlich“.
Der Weg zur Förderung: Wärmepumpen-Check als Basis
Ein positiver Wärmepumpencheck ist die perfekte Vorbereitung für die Förderbeantragung. Die KfW verlangt für die maximale Heizungsförderung (bis zu 70 %) genaue Nachweise über den hydraulischen Abgleich und die korrekte Dimensionierung. Mit unseren Unterlagen ist Ihr Installateur in der Lage, das System perfekt einzustellen, und Sie haben die Sicherheit, dass die Förderung bewilligt wird.
Warum BMH Contracting GmbH Ihr Partner für den Wärmepumpen-Check ist
- Expertise im Bestand: Wir sind spezialisiert auf die Nachrüstung von Wärmepumpen in bestehenden Gebäuden und schwierigen Systemen (z. B. Einrohrheizungen).
- Objektivität: Wir verkaufen keine Hardware. Unsere Beratung ist ehrlich – wenn eine Wärmepumpe in Ihrem Haus aktuell keinen Sinn macht, sagen wir Ihnen das offen und zeigen Alternativen auf.
- Regionalkenntnis: Wir berücksichtigen die klimatischen Bedingungen in Süddeutschland bei der Auslegung der Außeneinheiten.
Häufig gestellte Fragen zum Wärmepumpencheck (FAQ)
1. Funktioniert eine Wärmepumpe wirklich ohne Fußbodenheizung?
Ja, absolut. Es ist ein weit verbreiteter Mythos, dass Wärmepumpen nur mit Fußbodenheizung funktionieren. Wenn die Heizkörper ausreichend groß dimensioniert sind (sogenannte Niedertemperatur-Heizkörper), kann eine Wärmepumpe auch im Altbau hocheffizient arbeiten. Unser Check identifiziert genau diese Potenziale.
2. Wann ist der beste Zeitpunkt für einen Wärmepumpencheck?
Idealerweise ein Jahr vor dem geplanten Heizungstausch. So haben Sie genug Zeit, um eventuell notwendige Vorbereitungsmaßnahmen (wie den Austausch einzelner Heizkörper oder eine Dämmmaßnahme) umzusetzen und die Förderung stressfrei zu planen.
3. Was kostet der Check und wird er gefördert?
Die Kosten für eine fundierte technische Analyse hängen von der Gebäudegröße ab. Da dieser Check oft Teil einer Energieberatung oder Baubegleitung ist, können bis zu 50 % der Kosten durch staatliche Zuschüsse (BAFA/KfW) erstattet werden.
4. Kann mein Heizungsbauer den Check nicht auch machen?
Viele Fachhandwerker haben im Tagesgeschäft nicht die Kapazitäten für eine detaillierte raumweise Heizlastberechnung und Simulation. Als unabhängige Energieberater liefern wir die Planungsgrundlage, mit der Ihr Heizungsbauer dann sicher und ohne Haftungsrisiko installieren kann.
5. Wie lange dauert es, bis ich das Ergebnis des Wärmepumpenchecks habe?
Nach dem Vor-Ort-Termin benötigen wir in der Regel 1 bis 2 Wochen für die detaillierte Auswertung und die Erstellung Ihres individuellen Ergebnisberichts.
Ansprechpartner
Geschäftsführung
Christian Kern
Kommen Sie gerne jederzeit persönlich auf mich zu!
0175 6911317
Technische Leitung
Patrick Fries
Gerne unterstütze ich Sie in allen Belangen der Wärme und Energieversorgung!
0160 3221110



